Behandlung von Parodontitis

Einer der Schwerpunkte in unserer Praxis ist die Prävention, Erkennung und Behandlung von Zahnfleischerkrankungen (Parodontitis). Unser auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhendes langjähriges Praxiskonzept zu diesem Thema ist dabei sehr erfolgreich. Die wissenschaftliche Basis unserer Behandlung bilden die Empfehlungen, Stellungnahmen und Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie und der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde und orientiert sich eng am Würzburger Konzept.

Die Prävention ist der wesentliche Pfeiler unseres zahnerhaltenden Konzeptes. Unsere Mitarbeiterinnen in der Prophylaxe (professionelle Zahnreinigung etc.) sind umfassend fortgebildet und haben viele Jahre Erfahrung.

Was ist eine Parodontitis?

Parodontitis ist eine häufige, bakteriell bedingte Erkrankung, die zur irreversiblen Zerstörung des Zahnhalteapparates führt.

Parodontitis zählt zu den häufigsten Erkrankungen überhaupt.

  • sie ist gut behandelbar
  • sie hat ein großes Präventionspotenzial bei der Identifizierung als Risikofaktor allgemeinmedizinischer Erkrankungen
  • behandelt man jedoch die Parodontitis nicht, ist sie fortschreitend und nimmt im Verlauf an Komplexität zu
  • die Parodontitis beeinflusst die Fähigkeit zu essen und die Wahl der Speisen, da man mit lockeren Zähnen nicht beißen kann!
  • die Parodontitis verursacht Mundgeruch, beeinträchtigt das äußere Erscheinungsbild und die Kommunikationsfähigkeit eines Menschen, bis hin zu Einschränkungen seiner Arbeitsleistung und wirtschaftlichen Produktivität

Ist das denn schlimm?

Die Parodontitis ist eine chronische, wie bereits beschrieben fortschreitende Erkrankung. Abgesehen davon, dass die Zähne sich langfristig lockern und im schlimmsten Fall auch ausfallen können, sich die Ästhetik durch „lange Zähne“ verschlechtert und Mundgeruch entstehen kann, hat die Parodontitis als chronische Entzündungskrankheit auch eine allgemeinmedizinische Dimension.

Parodontitis und allgemeine Gesundheit

In den letzten 10–15 Jahren rücken außerdem verstärkt Zusammenhänge zwischen Zahnmedizin und Allgemeingesundheit in den Focus wissenschaftlicher Untersuchungen.

Insbesondere erforscht werden Zusammenhänge bei:

  • kardiovaskulären Erkrankungen, Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall
  • Frühgeburten, Kinder mit niedrigem Geburtsgewicht
  • Diabetes
  • Kopf-, Nacken-, Rückenschmerzen

Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass die Parodontitis mehr ist als ein harmloses Zahnfleischproblem. Inzwischen haben auch viele Hausärzte, Internisten und Gynäkologen das Problem erkannt und arbeiten diesbezüglich mit uns zusammen.

Wir beraten und informieren Sie gerne weitergehend zu diesem Thema.